Nach wie vor

Nach wie vor

Du kriegst mich doch noch immer,
mit einem Augenaufschlag und deinem bisschen mehr an Fantasie
Freut dich das, brauchst du das,
oder ist dir das ein viel zu leichter Sieg
Dessen du dich dann nicht rühmen kannst,
weil du mich sowieso jederzeit über den Tisch ziehen kannst
wie viele andere auch.

Du machst mich mühelos zu dem,
dem ich längst abgeschworen –
wem dient diese durchwachte Nacht?
War das vorsätzlich, bist du leichtfertig,
weißt du überhaupt, was du mit mir machst?
Oder ist dir das dein heißgeliebter Zeitvertreib,
auf den du leider nicht verzichten kannst,
muß halt jeder selber schau’n,
wo er bleibt

Du kriegst mich nach wie vor mit deinem
verschwendeten Humor,
und deinem unerbittlichen Blick
Du hättest dir wohl selber nie gedacht,
daß dir der alte Mann auch diesesmal erneut in’s Messer läuft
Und ich hab’s wirklich oft bereut, aber da hilft wohl nichts,
macht auch nichts,
denn den Preis zahl’ nach wie vor nur ich
Aber da hilft wohl nichts,
und das macht auch nichts,
denn den Preis zahl’ nach wie vor nur ich
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